Mir ist seit langem bewusst, dass Zufriedenheit und Glücklichsein unabhängig ist vom Erfolg mit Frauen. Es geht darum, sich gut zu fühlen und das muss aus dem Inneren kommen und nicht von aussen. Das ist einleuchtend und ist auch nichts neues. Jedoch vor ein paar Monaten ging mir ein Licht auf…

Es gibt Unsicherheiten und negative Gedanken in mir. Sie sind irgendwie versteckt, verdrängt oder verdeckt. Wenn ich einer umwerfenden Frau begegne, so kommen diese sonst verdeckten Unsicherheiten zum Vorschein. Wenn ich mich nicht speziell darauf fokussiere, mich über sie (ihre Erscheinung…) zu freuen, so beginnt ein leicht unangenehmes Gefühl in mir aufzusteigen. Es wird ausgelöst durch Gedanken wie: „ich bin nicht gut genug“, „ich werde von ihr beurteilt“, „es kommt darauf an, wie sie auf mich reagiert“ oder „ich will gut dastehen“.

Aber: All diese Unsicherheiten haben nichts mit Frauen zu tun, sondern nur mit mir selbst!

Aus irgendeinem Grund werden diese Unsicherheiten bei mir durch schöne Frauen ausgelöst. Man könnte sagen: Frauen halten mir den Spiegel vor und zeigen mir meine Unsicherheiten.

Ich habe bereits erlebt, dass es möglich ist, Frauen anzusprechen ohne auch nur die geringste Unsicherheit, Angst oder Nervosität zu verspüren. Nämlich wenn ich mich im Zustand der Liebe befinde, wenn ich die Interaktion geniesse oder wenn ich in guter Stimmung bin. Jedoch traten immer wieder negative Gedanken zum Vorschein, die mich aus diesem Zustand herausrissen.

Mir wurde bewusst, dass diese negativen Gedanken nicht beseitigt werden können, indem ich mehr Frauen anspreche oder verführe.

Vor etwa einem Monat traf ich deshalb tief in meinem Inneren die Entscheidung, dass es jetzt Zeit ist, meine Unsicherheiten und negativen Gedanken loszulassen.

Nach dieser Entscheidung ereigneten sich ein paar interessante Dinge…

Ärger über die nach Aufmerksamkeit lechzenden Frauen

Als ich in einer Bar war, kam es mir so vor, als seien alle Frauen nur darauf aus, Aufmerksamkeit von Männern zu erhalten. Meine Kollegen sprachen Frauen an und flirteten mit ihnen. Mir erschien die ganze Atmosphäre aufgesetzt und irgendwie unwirklich, ja fast absurd. Ich hatte keine Lust mit Frauen zu reden. Ich war jedoch nicht schlecht gelaunt. Ich musste innerlich sogar etwas über meine Reaktion gegenüber den Frauen lachen. Aber ich hatte überhaupt keine Lust bei diesem Spiel mitzumachen. Ich war ärgerlich über die Frauen und belächelte die Männer etwas abschätzig, die den Frauen ihre Aufmerksamkeit schenkten.

Nach Aufmerksamkeit lechzenden Frauen kann man nicht trauen

Danach wurde mir klar, dass ich keine Frau will, die dauernd der Bestätigung der Männer hinterherläuft. Ich glaube dass eine, die nach Bestätigung sucht, das auch tut, wenn sie mit mir zusammen ist. Ich muss ihr nur mal kurz den Rücken zudrehen… Solchen Frauen kann man nicht vertrauen. Ich glaube es ist nicht eine Charakterfrage, sondern eine Frage, wie weit entwickelt eine Frau ist oder vielleicht besser gesagt, wie reif sie ist.

Wie ich in der Oktober Monatsaufgabe bereits beschrieben habe, möchten wir Menschen geliebt werden. Und eine Möglichkeit „Liebe“ zu erhalten ist, indem wir die Bestätigung oder Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht erhalten. Dies ist kurzfristig sicher möglich, jedoch kann man niemals genug davon kriegen. Was wir wirklich tun müssen, ist uns diese Liebe selbst geben. Wie gut jemand das tun kann, ist meiner Ansicht nach eine Frage der Reife.

Ich stellte auch fest, dass ich genau eine solche Frau bereits in meinem Leben habe. Mit ihr kann ich nett sein. Ich kann sie in den Arm nehmen und ihr zuhören. Ich kann ihr meine Unterstützung geben. Und dabei verliere ich nicht meine Anziehungskraft. Ich muss keine Spielchen spielen mit ihr: kein „wer kümmert sich weniger um den anderen“ und kein „wer läuft dem anderen weniger nach.“

Ob eine Frau nach Bestätigung sucht, liegt ausserhalb meines Einflusses

Ich hatte also erkannt, dass es Frauen gibt, die nach Bestätigung suchen und welche, die das nicht tun. Wie eine bestimmte Frau funktioniert, liegt ausserhalb meines Einflusses. Daher ist es auch sinnlos, sich darüber zu ärgern.

Als ich das nächste mal in der gleichen Bar war, hatte sich meine Empfindung verändert. Ich war nicht mehr verärgert über die (bösen) nach Aufmerksamkeit lechzenden Frauen. Es war mir ziemlich egal. Ich hatte meinen Spass mit Leuten, die ich kannte.

Ich suche selbst nach Bestätigung

Danach machte ich erneut eine wichtige Feststellung: Ich lechze selbst nach Aufmerksamkeit! Obschon ich schon lange meditiere und seit ein paar Monaten die Übung mit der Liebe mache. Ich suche immer noch nach Bestätigung. Deshalb ärgerte ich mich auch über die Frauen, die das tun. Sie hielten mir allerdings nur den Spiegel vor!

Wie hört man auf nach Bestätigung zu suchen?

Ich glaube es gibt zwei Wege.

Es gilt zu erkennen, dass die Gedanken nur Gedanken sind und nicht die Realität. Die Mission nächsten Monat wird darum gehen.

Man wählt die Liebe. Ohne jegliche Bedingung. (siehe auch “Angst und Liebe”)

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