Ich erzählte vor einiger Zeit mal, dass ich einen der Macher der “Kunst der Verführung” kennenlernte. Ich war kürzlich auf seiner Webseite und habe gesehen, dass sie neben den Praxis-Workshops nun die „Verführungsakademie“ gegründet haben.
Sie bieten ein 1-jähriges Trainings-Programm an. Man erhält jede Woche zwei Aufgaben: eine in Bezug aufs Frauen ansprechen und verführen und eine in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung. Während dem Jahr ist Telefoncoaching mit einem Trainer inbegriffen. Es gibt dieses Jahresprogramm mit oder ohne Praxiskurse, das heisst mit oder ohne 4 zwei-tägige Praxis-Workshops in Dreier-Gruppen.
Ich erhielt dann Zugang zum Kursmaterial der ersten paar Wochen. Es sind leicht verständliche klare Aufgaben, die jede Woche etwas anspruchsvoller werden. Jede Aufgabe enthält einen kleinen Theorieteil und eine Anleitung für die praktische Aufgabe.
Es scheint mir eine echt gute Unterstützung zu sein für Männer, die ihr Vorhaben, erfolgreicher bei Frauen zu werden, wirklich in die Tat umsetzen wollen!
Man kann übrigens das Jahresprogramm einen Monat unverbindlich testen.
Schaut euch doch mal das Kursprogramm der Verführungsakademie an!
Ich hatte vor einigen Jahren eine naive Vorstellung über Frauen und Männer. Ich dachte irgendwann treffe ich meine Traumfrau und wir sind für immer und ewig glücklich. Genauso wie es in den Hollywoodfilmen so gezeigt wird.
Das funktionierte nicht wirklich und ich begann mich umzusehen. Als eines der ersten Bücher, die ich zur Dynamik zwischen Mann und Frau las, ist jenes von John Gray „Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus.“
Ich erinnere mich an ein paar Aussagen darin. Eine war etwa: „Wenn Frauen Probleme haben, so wollen sie darüber reden. Männer sollten dann zuhören und nicht versuchen das Problem zu lösen.“ Eine andere: „Wenn Männer Probleme haben, so ziehen sie sich zurück. Frauen sollten sie dann in Ruhe lassen.“ Dann war noch die Rede, wie man sich gegenseitig unterstützen soll.
Sie berühren die Frauen nicht oder zu wenig, weil sie Angst haben. Es ist für sie (noch) nicht natürlich geworden Frauen zu berühren.
Breed schrieb im Forum einen sehr schönen Artikel mit Vorschlägen für Übungen, die diese Angst beseitigen sollen und das Berühren und Eskalieren natürlich werden lassen.
Ich war wieder einmal in einer Bar, wo ich öfters anzutreffen bin und deswegen auch einige Leute kenne. Natürlich kennen die Leute weitere Leute und diese wiederum weitere. Man lernt mehr und mehr Leute kennen, ohne dass man sich dafür gross anstrengen muss. Es ist ein Schneeballeffekt…
Es gibt überall in der Bar jemanden, den man kennt und man wird dauernd mit Leuten gesehen. Das hat verschiedene Vorteile. Frauen stehen auf beliebte Männer. Und wenn einer viele Leute kennt, so muss er ja beliebt sein. Es hilft einem selbst in guter Stimmung zu sein und zu bleiben. Und wenn man jemanden anspricht und sie macht einen auf zickig, dann geht man einfach weiter und kennt ein paar Schritte weiter jemanden.
Kürzlich unterhielt ich mich im Ausgang mit einem Typen und erzählte ihm von meinem Blog. Eine Woche später begegneten wir uns wieder und er gab mir sehr gutes Feedback über das Blog. Dann begann er über “meine Methode” zu reden. Ich musste schmunzeln, da ich gar nicht genau wusste, was denn “meine Methode” ist.
Die Grundidee ist diese: Man muss ein begehrter Mann sein, wenn man eine begehrte Frau haben will.
In vielen Artikeln beschreibe ich meine Vorstellung von einem solchen Mann: seine Art zu denken, wie er handelt und wie er redet. In anderen Beiträgen berichte ich von meinen Experimenten und Erlebnissen. Das alles zusammen ist vermutlich ziemlich verwirrend und undurchschaubar…
Deshalb fasse ich jetzt “meine Methode” mit drei Begriffen zusammen.
Wenn sich eine lustige oder coole Situation ergibt, so mache ich ab und zu mit Frauen oder Kollegen High-Five. Kürzlich ist mir aufgefallen, dass Männer das mit Frauen manchmal auf eine merkwürdige Art tun.
High-Five geht immer von einer Person aus. Jemand beginnt indem er die Hand aufhält und damit anzeigt, dass er High-Five machen möchte. Wenn die andere Person darauf einsteigt, so schlägt sie ein.
Zwei Personen sind also in einer lustigen Situation. Wer soll nun mit dem High Five anfangen? Die Person, die den lustigen Spruch brachte oder die andere?
Ich lernte meine Traumfrau kennen. Nun will sie nur Kollegen sein. Wie kriege ich sie trotzdem rum?
Das ist die Frage, die ich immer wieder höre. Ich versuchte sie hier schon zu beantworten. Aber die Leute scheinen nicht zufrieden zu sein mit meiner Antwort, eigentlich zu Recht. Ich gab keinen Grund an, warum aus der Situation nichts wurde. Das tue ich jetzt.
Es lief etwa folgendes ab:
Der Mann trifft seine Traumfrau. Sie lernen sich kennen und haben eine gute Zeit zusammen. Nun merkt der Mann, dass sie wirklich eine ganz besondere Frau ist und er verliebt sich. Er möchte jetzt auf keinen Fall einen Fehler machen. Vielleicht gesteht er ihr seine Liebe oder er umwirbt sie auf eine andere Art. Die Frau fühlt sich nun bedrängt und meint, dass sie doch besser Kollegen sein sollten. Der Mann will sie nicht verlieren und willigt ein. Aber er bemüht sich weiterhin um sie, ruft immer wieder an, schreibt SMS und Emails und will sie wieder treffen, in der Hoffnung, dass sie endlich merkt, dass er der richtige ist für sie und dass sie dann zusammenkommen. Sie wird jedoch distanziert und beantwortet SMS und Anrufe nur noch sporadisch oder gar nicht mehr.
In einer Verführung berühren sich der Mann und die Frau mehr und mehr bis es zum küssen und zu Sex kommt. Das war Teil 1.
Im Teil 2 sagte ich: Der Mann braucht nicht zu warten, bis die Frau ihm Signale gibt, dass er sie jetzt berühren darf. Er soll die Frau einfach so berühren, weil er es will. Damit zeigt er Dominanz und die Frau wird deshalb auf ihn stehen.
Diesmal möchte ich untersuchen, wann der natürliche Zeitpunkt ist, um die Frau zu berühren.
Schaut mal diese zwei Situationen an. Welche ist natürlicher?