Letzten Samstag war Streetparade in Zürich, eine gute Gelegenheit mit dem gleichen Kollegen nochmals 100 Frauen anzusprechen…

Letztes mal machten wir fast alles indirekt und fragten über weite Strecke immer das gleiche („wo ist die Streetparade?“ und „wo isst man Zürichgeschnetzeltes?“) Diesmal waren wir viel direkter. Wir hatten keine Ausreden mehr, ins Gespräch zu kommen. Ich sagte häufig als erstes ein einfaches: Wie gehts? Oder ich begann mit einem Kompliment.

Die ersten 20 fand ich ziemlich mühsam. Mein Körper wehrte sich noch dagegen, dass er nun 100 Frauen ansprechen sollte. Mit der Zeit gings immer besser und einfacher. Wir begannen beide jeweils etwa 10 Gespräche pro Stunde. In der Hälfte setzten wir uns mit einem Teller asiatischem Poulet an den Strassenrand und ruhten uns etwas aus.

Die nächsten 30 machten Spass. Wir kümmerten uns nicht mehr gross wie die Frauen reagierten und es lief glatt. Häufig konnte ich von weitem eine Frau sehen, die mir echt gut gefiel und dann ohne Gedanken auf sie zugehen und ohne zu wissen, was ich zu ihr sagen werde. Dort angekommen begann ich mit „hallo, wie gehts?“ oder was mir gerade in den Sinn kam. Es war eigentlich schade, dass wir immer sofort wieder davonrennen mussten, auch wenn es gut lief.

Seit dem Essen waren wir etwas hinter unseren 10pro Stunde Plan zurückgefallen und bei etwa 75 wollten wir nicht mehr so richtig und begannen uns mehr zu beeilen. Um 2200 hatten wir es dann geschafft. Die 100 waren komplett!

Es war sehr cool, dieses Experiment nach einem Jahr zu wiederholen und ich konnte deutlich meinen Fortschritt feststellen. Ich hatte jetzt viel weniger störende Gedanken im Kopf, mein Geist war viel ruhiger.

In einem Jahre wieder…

Vor einem Jahr erlebte ich das so.

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