05-09-2010, 01:24 AM
Hallo zusammen,
Es liegen zwar fast fünf Monate zurück, aber ich möchte trotzdem einen Review über den Workshop veröffentlichen, den ich in Zürich am 9. und 10. April besuchte. Logan hat schon ein paar Mal diese Homepage erwähnt und den Workshop empfohlen. Sicher gibt es einige von euch, die wissen wollen, was da einem angeboten wird und ob es einem auch weiterbringt.
Homepage:
Ich stiess vor einem Jahr auf die folgende Seite im Internet: http://www.verfuehrungsakademie.com.
Auf dieser Homepage offeriert der Anbieter einen Praxiskurs, wo man lernt, seine Ansprechangst vor Frauen zu verlieren, die Gesprächsführung und Verführung zu verinnerlichen und auf Frauen nicht nur „nett“ sondern auch sexuell anziehend zu wirken.
Die Homepage macht einen seriösen Eindruck. Die veröffentlichten Artikel sind interessant und haben substanziellen Inhalt. Das einzige, was mich an der Teilnahme des Kurses hinderte, waren der Preis und die Skepsis, ob ein Praxiskurs mich weiterbringen würde. Trotz der Erfahrungsberichte von Teilnehmern baute sich die Skepsis bei mir nicht ganz ab. So traff ich einen ehemaligen Teilnehmer, der in Zürich mitgemacht hatte. Beim Treffen mit ihm wurde ich ehrlich beraten und auch überzeugt.
Motivation:
Meine Beweggründe lagen darin, meine Persönlichkeitsentwicklung endlich voranzutreiben und neue Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu sammeln. Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr gehemmt, auf Frauen zu zugehen und ein Gespräch anzufangen. Oft litt ich unter meiner Schüchternheit, weil ich schlecht andere anquatschen konnte und deshalb sie immer auf mich zukommen liess. Passivität war bis dahin meine Lebenseinstellung gewesen und schränkte mich in grossem Masse ein. Ich war nicht glücklich mit meinem Liebesleben (Was den sonst, ich hatte ja keins!!!!). Immer wieder redete ich mir ein: Eines Tages würde zufällig eine tolle und passende Frau meinen Weg kreuzen und in mich verlieben.
Alles nur Biberkacke!!!! Ich kann euch versichern. In 99% der Fälle werden die attraktiven Frauen euch nie ansprechen sondern einfach an euch vorbei laufen. Ihr selbst müsst das ganze in die Hand nehmen. D.h. mutig zu ihr gehen und mit ihr flirten. Diese Fähigkeit wollte ich unbedingt erwerben. Das wünschte ich mir selbst vom ganzen Herzen.
Das erste Treffen:
Das allererste Treffen fand in einem kleinen Seminarraum in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofes statt. Wir waren vier Teilnehmer (übrigens Spike vom Forum war auch dabei). Geleitet wurde der Kurs von zwei Coachs, Martin Gebauer und Robert Wechsberg.
Martin ist ca. 1.90m gross und hat eine braungebrannte Haut. Er machte einen recht sicheren und coolen Eindruck. Trotzdem ist er ein geselliger und humorvoller Mensch. In Gesprächen zeigte er auch seine schlagfertige Seite. Ihn kann ich mir eher im Clubgame vorstellen als im Daygame (was aber nicht heisst, dass er es nicht beherrscht).
Robert ist ebenfalls von grosser Statur und um die dreissig. Er ist eher der intellektuelle Typ, den ich eher im Daygame vorstellen würde.
Als erstes gab’s eine Vorstellungsrunde. Jeder erklärte, weshalb er sich angemeldet hat und was er sich vom Kurs erhofft. Es herrschte von Anfang an eine vertraute und angenehme Atmosphäre. Nach der Vorstellungsrunde gab es ein wenig Theoriewissen mitgeteilt. Es betraf die direkte und indirekte Ansprechsmethoden, Vereinbarung von Dates usw.
Aufwärmen & Büchershop:
Als Dreiergruppe (1 Coach und "2 Lehrlinge") begaben wir uns auf den Weg zu einer Buchhandlung. Hier bestand die Aufwärmungsübung darin, Frauen auf der Strasse anzusprechen und sie nach dem Weg zu fragen. Robert hat nach jedem Gespräch mir sein Feedback gegeben. Z.B. Ich solle lauter sprechen oder warten bis sich die Frau mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit zu mir gedreht hat.
In der Bücherhandlung gingen wir in die Psychologieabteilung, um spontan Frauen indirekt anzusprechen. Dort bin ich mit 3 verschiedenen Frauen ins Gespräch gekommen. Das erste ging sogar fast eine halbe Stunde. Jedoch hatte ich nicht den Mut gehabt, die Frauen nach der Nummer zu fragen.
Beim Feedback gingen wir z.T. nach aussen um die Approaches in Ruhe zu analysieren. Es war auch witzig die anderen Teilnehmer im Laden bei den Gesprächen zu beobachten und aus der Nähe zu „belauschen“
.
Clubgame:
Nach dem Abendessen waren wir wieder im Seminarraum. Nun gab es wieder ein bisschen Theorie bezüglich Clubs und Bars, weil hier andere Regeln gelten. Und anschliessend gabs wieder Aufwärmübungen auf der Strasse und später gingen wir in zwei verschiedene Bars. In der ersten Bar wurde ich zum ersten Mal von einer Frau, die richtig angepisst war, abgewiesen. In der zweiten Bar gingen ich und Spike auf zwei ältere Däninnen los. Sie reagierten nett und waren sehr gesprächig. Es wurde ein toller Abend und wir amüsierten uns bis ca. Mitternacht.
Nächste Tag:
Am nächsten Tag besprachen wir die Problempunkte vom Vortag und teilten unsere Erfahrungen den Anderen mit. Das Ganze wurde auch durch Theorielektionen ergänzt.
Den Rest des Tages verbrachten wir wieder in der Buchhandlung und in Kleiderläden. Und am Abend stand wieder Clubgame auf dem Programm. Auch dieses Mal getraute ich mich nicht alleine zwei Frauen in Clubs anzusprechen. Also machte ich es wieder mit Spike. Diese Unterhaltung ging auch gut und wir amüsierten uns herrlich. Ganz offen haben wir ihnen erzählt, dass wir einen Flirtworkshop machen und sie nach ihrer Meinung gefragt. Wir unterhielten uns noch lange zu viert. Irgendwann ging mir der Gesprächsstoff aus und ich sass unruhig neben der einen Frau. In meinem Gehirn ratterte es und ich fragte mich, was soll ich als nächstes sagen. Es hat mich so was von blockiert. Deshalb ging ich. Als Abschluss des Abends approachte ich ein 2er Set und hielt das Gespräch ca. 4-5 min.
Fazit:
Wer erwartet nach den 2 Tagen seine Ansprechsangst zu verlieren, den muss ich enttäuschen. Denn ich hatte sie auch nicht verloren. Was bringt dann so ein Workshop? Der kostet auch viel Geld. Ich musste für den Workshop 820 SFranken/ 620 Euro hinblättern (Inbegriffen sind der Studentenrabatt und eine Reduktion für das frühe Anmelden).
Es geht darum Dinge zu tun, die man vorher noch nie getan hat. Und auch darum Sachen zu erleben, die man vorher noch nie erlebt hat. So war es für mich das erste Mal, eine Frau in der Bücherhandlung oder im Kleiderladen anzusprechen. Zwar fühlte ich mich unbehaglich und komisch. Aber im Nachhinein bin ich sehr stolz auf mich, diese Dinge getan zu haben. Hey, zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen Korb bekommen. Es hat auch nicht wehgetan
All die Erlebnisse zeigten mir, dass ich das auch kann und es nur Mut braucht.
Persönlich fand ich die Feedbacks des Coachs ganz nützlich, denn er gab mir eine andere Sichtweise von meinem Verhalten, die ich selbst nie wahrgenommen hatte. Ich wusste so im Nachhinein, wo ich flirtmässig stand. In den 2 Tagen hatte ich auch viele Fehler gemacht: In Gesprächen gerechtfertigt, beim 2er Set nur auf die Eine konzentriert, Gestik zu wenig genutzt, bin abgehauen weil der Freund dazukam, lief in der Bar herum wie ein Raubtier usw. Diese Fehler sind wichtig, da sie mich weiterbringen. Nur durch sie bin ich im Moment weiser geworden. Klar gibt es noch viel zu tun, aber ich stehe jetzt an einem anderen Punkt.
Wer motiviert ist, Neues zu wagen und im Beisein eines Fachmanns Frauen anzusprechen, sollte so einen Kurs in Betracht ziehen. Aber aufgepasst, wenn ihr keine Studenten seid, zahlt ihr ziemlich viel Geld. Natürlich kann man auf eigene Faust und sogar gratis Frauen ansprechen. Aber ich selbst brauchte diesen Anfangsstoss und bereue es nicht.
Es liegen zwar fast fünf Monate zurück, aber ich möchte trotzdem einen Review über den Workshop veröffentlichen, den ich in Zürich am 9. und 10. April besuchte. Logan hat schon ein paar Mal diese Homepage erwähnt und den Workshop empfohlen. Sicher gibt es einige von euch, die wissen wollen, was da einem angeboten wird und ob es einem auch weiterbringt.
Homepage:
Ich stiess vor einem Jahr auf die folgende Seite im Internet: http://www.verfuehrungsakademie.com.
Auf dieser Homepage offeriert der Anbieter einen Praxiskurs, wo man lernt, seine Ansprechangst vor Frauen zu verlieren, die Gesprächsführung und Verführung zu verinnerlichen und auf Frauen nicht nur „nett“ sondern auch sexuell anziehend zu wirken.
Die Homepage macht einen seriösen Eindruck. Die veröffentlichten Artikel sind interessant und haben substanziellen Inhalt. Das einzige, was mich an der Teilnahme des Kurses hinderte, waren der Preis und die Skepsis, ob ein Praxiskurs mich weiterbringen würde. Trotz der Erfahrungsberichte von Teilnehmern baute sich die Skepsis bei mir nicht ganz ab. So traff ich einen ehemaligen Teilnehmer, der in Zürich mitgemacht hatte. Beim Treffen mit ihm wurde ich ehrlich beraten und auch überzeugt.
Motivation:
Meine Beweggründe lagen darin, meine Persönlichkeitsentwicklung endlich voranzutreiben und neue Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu sammeln. Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr gehemmt, auf Frauen zu zugehen und ein Gespräch anzufangen. Oft litt ich unter meiner Schüchternheit, weil ich schlecht andere anquatschen konnte und deshalb sie immer auf mich zukommen liess. Passivität war bis dahin meine Lebenseinstellung gewesen und schränkte mich in grossem Masse ein. Ich war nicht glücklich mit meinem Liebesleben (Was den sonst, ich hatte ja keins!!!!). Immer wieder redete ich mir ein: Eines Tages würde zufällig eine tolle und passende Frau meinen Weg kreuzen und in mich verlieben.
Alles nur Biberkacke!!!! Ich kann euch versichern. In 99% der Fälle werden die attraktiven Frauen euch nie ansprechen sondern einfach an euch vorbei laufen. Ihr selbst müsst das ganze in die Hand nehmen. D.h. mutig zu ihr gehen und mit ihr flirten. Diese Fähigkeit wollte ich unbedingt erwerben. Das wünschte ich mir selbst vom ganzen Herzen.
Das erste Treffen:
Das allererste Treffen fand in einem kleinen Seminarraum in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofes statt. Wir waren vier Teilnehmer (übrigens Spike vom Forum war auch dabei). Geleitet wurde der Kurs von zwei Coachs, Martin Gebauer und Robert Wechsberg.
Martin ist ca. 1.90m gross und hat eine braungebrannte Haut. Er machte einen recht sicheren und coolen Eindruck. Trotzdem ist er ein geselliger und humorvoller Mensch. In Gesprächen zeigte er auch seine schlagfertige Seite. Ihn kann ich mir eher im Clubgame vorstellen als im Daygame (was aber nicht heisst, dass er es nicht beherrscht).
Robert ist ebenfalls von grosser Statur und um die dreissig. Er ist eher der intellektuelle Typ, den ich eher im Daygame vorstellen würde.
Als erstes gab’s eine Vorstellungsrunde. Jeder erklärte, weshalb er sich angemeldet hat und was er sich vom Kurs erhofft. Es herrschte von Anfang an eine vertraute und angenehme Atmosphäre. Nach der Vorstellungsrunde gab es ein wenig Theoriewissen mitgeteilt. Es betraf die direkte und indirekte Ansprechsmethoden, Vereinbarung von Dates usw.
Aufwärmen & Büchershop:
Als Dreiergruppe (1 Coach und "2 Lehrlinge") begaben wir uns auf den Weg zu einer Buchhandlung. Hier bestand die Aufwärmungsübung darin, Frauen auf der Strasse anzusprechen und sie nach dem Weg zu fragen. Robert hat nach jedem Gespräch mir sein Feedback gegeben. Z.B. Ich solle lauter sprechen oder warten bis sich die Frau mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit zu mir gedreht hat.
In der Bücherhandlung gingen wir in die Psychologieabteilung, um spontan Frauen indirekt anzusprechen. Dort bin ich mit 3 verschiedenen Frauen ins Gespräch gekommen. Das erste ging sogar fast eine halbe Stunde. Jedoch hatte ich nicht den Mut gehabt, die Frauen nach der Nummer zu fragen.
Beim Feedback gingen wir z.T. nach aussen um die Approaches in Ruhe zu analysieren. Es war auch witzig die anderen Teilnehmer im Laden bei den Gesprächen zu beobachten und aus der Nähe zu „belauschen“
. Clubgame:
Nach dem Abendessen waren wir wieder im Seminarraum. Nun gab es wieder ein bisschen Theorie bezüglich Clubs und Bars, weil hier andere Regeln gelten. Und anschliessend gabs wieder Aufwärmübungen auf der Strasse und später gingen wir in zwei verschiedene Bars. In der ersten Bar wurde ich zum ersten Mal von einer Frau, die richtig angepisst war, abgewiesen. In der zweiten Bar gingen ich und Spike auf zwei ältere Däninnen los. Sie reagierten nett und waren sehr gesprächig. Es wurde ein toller Abend und wir amüsierten uns bis ca. Mitternacht.
Nächste Tag:
Am nächsten Tag besprachen wir die Problempunkte vom Vortag und teilten unsere Erfahrungen den Anderen mit. Das Ganze wurde auch durch Theorielektionen ergänzt.
Den Rest des Tages verbrachten wir wieder in der Buchhandlung und in Kleiderläden. Und am Abend stand wieder Clubgame auf dem Programm. Auch dieses Mal getraute ich mich nicht alleine zwei Frauen in Clubs anzusprechen. Also machte ich es wieder mit Spike. Diese Unterhaltung ging auch gut und wir amüsierten uns herrlich. Ganz offen haben wir ihnen erzählt, dass wir einen Flirtworkshop machen und sie nach ihrer Meinung gefragt. Wir unterhielten uns noch lange zu viert. Irgendwann ging mir der Gesprächsstoff aus und ich sass unruhig neben der einen Frau. In meinem Gehirn ratterte es und ich fragte mich, was soll ich als nächstes sagen. Es hat mich so was von blockiert. Deshalb ging ich. Als Abschluss des Abends approachte ich ein 2er Set und hielt das Gespräch ca. 4-5 min.
Fazit:
Wer erwartet nach den 2 Tagen seine Ansprechsangst zu verlieren, den muss ich enttäuschen. Denn ich hatte sie auch nicht verloren. Was bringt dann so ein Workshop? Der kostet auch viel Geld. Ich musste für den Workshop 820 SFranken/ 620 Euro hinblättern (Inbegriffen sind der Studentenrabatt und eine Reduktion für das frühe Anmelden).
Es geht darum Dinge zu tun, die man vorher noch nie getan hat. Und auch darum Sachen zu erleben, die man vorher noch nie erlebt hat. So war es für mich das erste Mal, eine Frau in der Bücherhandlung oder im Kleiderladen anzusprechen. Zwar fühlte ich mich unbehaglich und komisch. Aber im Nachhinein bin ich sehr stolz auf mich, diese Dinge getan zu haben. Hey, zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen Korb bekommen. Es hat auch nicht wehgetan

All die Erlebnisse zeigten mir, dass ich das auch kann und es nur Mut braucht.
Persönlich fand ich die Feedbacks des Coachs ganz nützlich, denn er gab mir eine andere Sichtweise von meinem Verhalten, die ich selbst nie wahrgenommen hatte. Ich wusste so im Nachhinein, wo ich flirtmässig stand. In den 2 Tagen hatte ich auch viele Fehler gemacht: In Gesprächen gerechtfertigt, beim 2er Set nur auf die Eine konzentriert, Gestik zu wenig genutzt, bin abgehauen weil der Freund dazukam, lief in der Bar herum wie ein Raubtier usw. Diese Fehler sind wichtig, da sie mich weiterbringen. Nur durch sie bin ich im Moment weiser geworden. Klar gibt es noch viel zu tun, aber ich stehe jetzt an einem anderen Punkt.
Wer motiviert ist, Neues zu wagen und im Beisein eines Fachmanns Frauen anzusprechen, sollte so einen Kurs in Betracht ziehen. Aber aufgepasst, wenn ihr keine Studenten seid, zahlt ihr ziemlich viel Geld. Natürlich kann man auf eigene Faust und sogar gratis Frauen ansprechen. Aber ich selbst brauchte diesen Anfangsstoss und bereue es nicht.
. Ich hoffe, dass es für dich anders rausgekommen ist. Gehst du jetzt regelmässig "sargen" mit ehemaligen Workshopteilnehmern? Hast du in deinem Game schon Fortschritte gemacht? Schliesslich ist dieser Eintrag ja einige Monate her. Wär echt nett, wenn du mir über deine weitere Entwicklung schildern könntest.
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