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Frauen im club
19-06-2010, 03:28 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-06-2010 04:22 PM von Berndwirt.)
Beitrag: #1
Frauen im club
Hey Jungs!

Wollte mich mal wieder melden, und da ich gestern seit Ewigkeiten (5 Jahren oder so) wieder mal in meinem ehemaligen Lieblingsclub in Deutschland war, nehm ich das mal als kleinen Anlass.

Leider hab ichs immer noch nicht wirklich geschafft mal konsequent das Bootcamp durchzufuehren... meistens kam Arbeit dazwischen oder ich bin einfach ganz selten aus dem Haus gegangen (da ich viel von daheim gearbeitet habe), und dann wars schon schwer auf die 50 Hallos zu kommen, oder mal mit Fremden ein Gespraech zu fuehren. Ich hab mir jetzt allerdings vorgenommen, mal wieder ein wenig haeufiger rauszugehen.

Wie dem auch sei: wenn ich jedoch draussen war, sei es zum Einkaufen oder auf Reisen wegen der Arbeit, dann hab ich mich schon bemueht mit Leuten zu reden, bzw. haeufig "Hallo" zu sagen. Mittlerweile ist insbesondere das "Hallo" sagen auf der Strasse ziemlich normal fuer mich und ich machs eigentlich gern. Insbesondere "aeltere" Leute freuen sich ziemlich darueber Smile.

Ich hab auch gemerkt, dass ich insgesammt selbstbewusster im Umgang mit Menschen geworden bin -- allerdings noch sehr verbesserungswuerdig. Ich merke haeufig bei mir, dass wenn ich mal ein Gespraech angefangen habe, es mir haeufig sehr schnell langweilig wird, und ich eigentlich froh bin wenns vorbei ist. Wenn ich allerdings diese Einstellung im Gespraech bei mir bemerke, dann versuche ich aktive gegenzusteuern. Allerdings ists nicht immer so einfach, weil mich dann auch manchmal das Selbstbewustsein verlaesst. Mir ist es in letzter Zeit haeufiger passiert, dass ich von Frauen einfach so angesprochen worden bin, oder sie mich auf der Strasse anlaecheln. Neulich am Flughafen wurde ich von einer ziemlich suessen Franzoesin angesprochen. Ich hab mich dann mit ihr ne Stunde oder so ueber die katastrophal schlechten Veraheltnisse der Airlines unterhalten . Am Anfang dachte ich schon, dass ich das Gespraech versaut haette, denn nachdem sie meinte (auf ziemlich gutem Deutsch), dass diese Airline immer das Problem hat, hab ich etwas "arrogant" geantwortet, dass dies kein Wunder sei, denn es waere ja eine Franzoesische airline Wink. Sie meinte daraufhin, dass sie Franzoesin sei und dass das ja so nicht stimmen wuede. Nach diesem etwas komischen Anfang, gings dann aber trotzdem ziemlich lustig weiter. Eigentlich wollte ich sie auch nach der Nummer fragen, aber irgendwie hab ich sie beim Einsteigen ins Flugzeug aus den Augen verloren.

Gestern hab ich mich dann mit nem guten Freund getroffen. Erst haben wir 2 Cocktails in ner Bar getrunken und das England-Algerien Spiel geschaut. Irgendwann setzte sich dann ne ganz Huebsche zusammen mit ihren 5 Freundinnen neben uns. Sie fragte den Freund von mir (in ziemlich keckem Ton), was er denn da trinken wuerde. Wir haben uns daraufhin ein wenig mit ihr unterhalten. War ganz lustig, aber fuer meinen Geschmack war sie deutlich zu laut. Ich hab sie dann mehrmals aufgezogen, weil sie BWLerin im Marketing ist, und nachdem sie dann auch noch unser Handy haben wollte, um ihren Freundinnen, ihren neuen 45jaehrigen Investmentbanker "Fang" zu praesentieren, meinte ich, dass der zwar sicherlich Geld hat, aber doch ein wenig zu alt fuer sie waere. Darufhin fragte sie wie alt wir sie denn schaetzen wuerden und ich meinte hoechtstens 18 (obwohl sie offensichtlich so Mitte/Ende 20 war). Daraufhin haben wir uns dann noch gegenseitig ein bisschen weiter aufgezogen, bist dann irgendwann der 45jaehrige Investmentbanker kam Wink

Irgendwann so gegen 11 sind wir dann in den Club gefahren. Ich wusste garnicht mehr, dass Leute erst nach 12:30 in den Club gehen, denn als wir ankamen war es komplett leer Smile. Irgendwann hats sich dann gefuellt. Es waren da zwar ziemlich viele heisse Maedels, allerdings waren die fuer meinen Geschmack alle viel zu stark aufgestyled... in mega kurzen Abendkleidern, und tonnenweise Schmincke. Eigentlich wollten wir auch welche ansprechhen, aber irgendwie fand ich keine wirklich interessant (sahen alle ein bisschen aus wie Babypuppen) und auch war die Musik viel zu laut. Allerdings sind das vermutlich alles nur Ausreden, und ich haette, wenigstens ein bisschen "ueben" koennen. Irgendwie traue ich mich in so einem Club nicht wirklich Maedels anzusprechen, geschweige denn einfach zu ihnen hinzugehen, weil es mir so kuenstlich vorkommt. Die Leute "stylen" sich alle tierisch auf, und dann hat man wegen der super lauten Musik und den angetrunkenen Leuten eigentlich keine grosse Chance mit jemanden ein lustiges Gespraech zu fuehren... zumindest kann ich es mir nicht vorstellen. Aber vermutlich ist das auch nur ne Ausrede aus mangelnder Sicherheit. Obwohl wir keine weiteren Maedels angelabert habe, wurde es trotzdem ziemlich lustig und spaet: ziemlich gute Cocktails, super Musik und die Location ist auch extrem schoen. Naja, vielleicht wirds beim naechsten Mal was, oder ich beschraenke mich auf die Alltagssituationen... da fuehle ich mich irgendwie wohler bei. Ich hab mir jetzt mal vorgenommen einfach so suesse Maedels auf der Strasse direkt (ohne Ausreden) anzusprechen. Sowas wie: "Hey, du gefaellst mir. Ich moechte dich gerne naeher kennenlernen. Hast Du einen Augenblick Zeit?". Allerdings hab ich so die Befuerchtung, dass die meisten Leute sagen werden, "nein", denn in der Regel, will man ja nur von A nach B und nicht grossartige Unterhaltungen fuehren. Daher ists vielleicht besser direkt nach der Nummer zu fragen, aber vermutlich ists auch komisch schon beim zweiten Satz nach der Nummer zu fragen. Falls ihr Tipps habt, dann nur her damit, ansonsten werde ichs halt einfach mal ausprobieren, wenn mich in der konkreten Situation nicht der Mut verlaesst Smile. Ich hab auf jeden Fall gemerkt, dass es insgesamt nicht so sehr darauf ankommt "was" man sagt, sondern "wie" man es sagt und insbesondere wie ich mich selber dabei fuehle. Wenn ich gestresst bin, oder unsicher, dann wirds auch kein gutes Gespraech. Wenn ich locker und entspannt bin und nicht zwanghaft nach dem naechsten Gespraechsthema suche, dann wirds meist ganz gut (oder zumindest fuehle ich mich dabei gut). Naja, ich hoffe ich ziehs mal durch mit dem Ansprechen.

Viele Gruesse,
Bernd
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19-06-2010, 10:23 PM
Beitrag: #2
RE: Frauen im club
hi bernd!

schön mal wieder was von dir zu hören!
ich komme gleich zu deiner frage:
vorab: wie gehts eigentlich mit deiner freundin?? ich finde, dass du stets einen großen ehrgeiz in den sachen die du anstreben willst an den tag legst. das ist gut, es hilft dir die dinge zu erreichen, die du wirklich willst.
jedoch frage ich mich bei dir manchmal ein wenig ob du dich manchmal eventuell selbst zu stark unter druck setzt.
denn so wie ich es aus deinen berichten herauslese, sind deine sozialen fähigkeiten eigentlich gut! du kannst scheinbar bereits locker mit anderen menschen kommunizieren und das auch bei fremden.
nun willst du lernen die frauen im club anzusprechen oder irgendwelche direkten ''opener'' anzuwenden. Ich frage mich halt, ob das für dich überhaupt sinn macht! Frag dich mal was du dir genau davon versprichst. Was genau willst du dadurch erreichen? Wie fühlst du dich jetzt und wie wirst du dich fühlen, wenn du es erreicht hast?
Solche Dinge wie das Bootcamp oder das häufige ansprechen von frauen sind eher für männer mit chronischer ansprechangst. Ich denke das hast du gar nicht notwendig.


Falls es dich aber dennoch brennend interessiert:

Zu direkten Openern auf der Straße kann ich dir gar nicht mal so viel sagen. In der Zeit in der ich möglichst viele Frauen angesprochen habe um meine Ansprechangst zu beseitigen, tat ich das fast nur im Club.
Frauen sprach ich auf der Straße in der Regel situationsbedingt oder indirekt an. Das heisst ich fragte nach dem weg, oder nach unternehmungsmöglichkeiten, begann spontan ein gespräch das mir einfiel (Wartezeiten am Bus/Bahnhof, Kinoprogramm, Parkanlage etc).
Ich habe jedoch die ''hey du gefällst mir'' methode im club öfters ausprobiert und ich schätze, dass sie auf der straße besser funktioniert, was daran liegt, dass dort die frauen ihre schutzschilder nicht oben haben. im club traut sich eben jeder besoffene so einen satz zu bringen, also beginnen die frauen sofort zu testen. auf der straße mag das weniger der fall sein.

was nun speziell das ansprechen im club angeht:

Im Prinzip ist die Sache verdammt einfach, sobald die Ansprechangst weg ist. Am anfang dachte ich ständig ''das traue ich mich doch nie''. nach einiger zeit bereits konntest du mich zu den besten frauen des clubs schicken und ich sprach ohne zu zögern an. das weitere ergebnis war mir egal. aber genau das ist auch ein wenig das problem.
du hast im club eben die schwierigkeit, das erstmal jede frau denkt ''ansprechen=anbaggern''. je interessanter und niveauvoller die frauen werden, desto weniger schnell steigen sie auf irgendwelche sprüche und routinen im club ein.
sobald man keine angst mehr vor dem ansprechen hat, empfehle ich im club stets sich selbst auf eine gute stimmung zu bringen und sich einfach schlicht mit dem ganzen laden anzufreunden.
beginne am eingang mit dem türsteher, quatsche mit der dame an der garderobe, flirte mit der barkeeperin. habe spass mit deinen kollegen und plaudert mit anderen gruppen. bring über deine ganze körpersprache zum ausdruck, wie geil dir der abend abgeht und dass du ein magnet für alle bist.
in dieser stimmung kommst du wie von alleine beiläufig mit allen (auch den frauen) ins gespräch. wenn du in dieser stimmung eine dame einfach nebenbei an der theke ansprichst klappt das immer. glas heben und anstoßen reicht dann bereits.
das ist die ''methode'' mit der ich im club den besten erfolg hatte und die auch den meisten spass brachte. natürlich klappt das nicht immer, da du nicht immer der stimmungsbomber sein kannst. aber das ist ok, muss ja nicht immer klappen.

alles andere war meist deutlich weniger erfolgreich. ich bekam zwar recht schnell von selbst ne gute masche raus um fast immer die handynummer zu bekommen, aber das wars auch meist. das lag daran, dass diese gespräche kaum natürlichkeit hatten. ich wollte sie erzwingen oder wollte den erfolg, weniger interessierte mich die frau selbst.
ich hatte dann auch kein bock mehr noch irgendwelche tricks zu erlernen wie ich diese frauen so weit ''knacken'' kann bis sie in meinem bett liegt.
ich aktzeptierte einfach wenn es so lief und nahm mir eben die tollen abende die von selbst gingen
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20-06-2010, 01:06 AM
Beitrag: #3
RE: Frauen im club
Hey breed!

Vielen Dank fuer deine Antwort!

(19-06-2010 10:23 PM)breed schrieb:  vorab: wie gehts eigentlich mit deiner freundin?? ich finde, dass du stets
Der geht's gut Smile. Bitte verstehe mich nicht falsch: ich such nicht wirklich nach ner neuen Freundin (zumal ich auch Ende das Jahres umziehen werde); ich moechte einfach nur ein wenig meine social skills verbessern, denn so wirklich 100% zufrieden bin ich da nicht mit.

(19-06-2010 10:23 PM)breed schrieb:  legst. das ist gut, es hilft dir die dinge zu erreichen, die du wirklich willst.
jedoch frage ich mich bei dir manchmal ein wenig ob du dich manchmal eventuell selbst zu stark unter druck setzt.
Das kann wohl sein... ich neige zum Perfektionismus; das ist schon ein wenig anstrengend manchmal.

(19-06-2010 10:23 PM)breed schrieb:  direkten ''opener'' anzuwenden. Ich frage mich halt, ob das für dich überhaupt sinn macht! Frag dich mal was du dir genau davon versprichst. Was genau willst du dadurch erreichen? Wie fühlst du dich jetzt und wie wirst du dich fühlen, wenn du es erreicht hast?
Solche Dinge wie das Bootcamp oder das häufige ansprechen von frauen sind eher für männer mit chronischer ansprechangst. Ich denke das hast du gar nicht notwendig.
Hmmm... ich glaube Du ueberschaetzt mich da ein wenig. Ich kann schon mit fremden Leuten ein lockeres Gespraech fuehren; jedoch hab ich schon Hemmungen einfach so interessante Leute auf der Strasse (oder allgemein im Alltag) anzuquatschen. Die Hemmungen sind vermutlich nicht gar zu gross, da wenn ich genuegend Motivation habe, es dann doch tue; jedoch hab ich meistens nicht die Motivation dazu. Haeufig sind mir andere Dinge gerade wichtiger (z.b. Arbeit, Freunde, Freundin, Familie, etc.), als dass ich die Motivation finde mit irgendwelchen Leuten ins Gespraech zu treten. Ich find das eigentlich schade, da Kommunikation ja schon (wenn es gut laeuft) ziemlich lustig und gluecksbringend sein kann. Zudem gibts auch einen gewissen "Kick", wenn ichs denn mal mache.
Wie dem auch sei: ich hab noch nie ein Maedel einfach so direkt (also so nach dem Motto "Du gefaellst mir") auf der Strasse angesprochen und irgendwie wuerde mich ja schonmal interessieren wie das funktioniert, und ob das auch bei mir funktioniert. Einfach so interessehalber... und ich denke wenn man sich einmal ueberwunde hat, erhoeht das auch das Selbstbewusstsein (zumindest wenn es gut laeuft). Vielleicht ists aber auchc garnicht so...

Ich glaub das Ansprechen im Club werd ich erstmal lassen und es erstmal ein wenig im Alltag probieren. Ich geh sowieso kaum in nen Club von daher muesste ich dann auch zu lange warten Wink... Irgendwie unterbewusst straeubt sich bei mir irgendwas vor dem "Ansprechen im Club". Ist komisch, wo das doch der natuerliche Flirt-place ist, aber irgendwie fuehle ich mich viel wohler bei dem Gedanken es in einem Cafe/Strasse/Einkaufen/Uni oder sonst wo zu probieren, als in einem Club...

Gruesse,
Bernd
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20-06-2010, 08:46 AM
Beitrag: #4
RE: Frauen im club
Zum direkten Ansprechen. Wichtig ist, dass du das alles sehr bestimmt tust. Kräftige Stimme, Blickkontakt. Wenn die Frau am gehen ist, so komm von vorne und beginne früh mit reden und stehe still und rede weiter. Es ist nicht ganz einfach, bis du den Dreh draus hast, wie man die Frauen anhalten kann. Zögern verboten.

Ich würde nicht fragen ob sie Zeit hat. Es ist einfach für sie nein zu sagen. Beginne einfach sie kennenzulernen. Frag sie wie sie heisst, was sie tut usw. Weil du ja gesagt hast, dass sie dir gefällt, darfst du auch hartnäckig sein, ohne schlechtes Gewissen. Du hasts ja gesagt.

Ich glaube nicht dass man das können muss. Aber witzig ists allemal.

Das gleiche gilt für den Club. Das muss man nicht können um ein * P U A * zu sein. Man muss auch kein PUA sein. Im Club sind eben viele Frauen, so dass man sie nicht suchen muss. Lerne doch dort Frauen kennen, wo du gerne bist.

Was wollen Frauen?
www.frauenverstehen.ch
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20-06-2010, 10:06 AM
Beitrag: #5
RE: Frauen im club
ich finde das total interessant! ich höre verdammt oft, dass sich männer eher davor scheuen frauen im club anzusprechen, als auf der straße. bei mir war das total umgekehrt! im club fiel es mir relativ einfach, da ich mir dachte dass es ohnehin ein ort zum baggern ist.

auf der straße jedoch raste mein puls auf um die 180 wenn ich mir eine dame aussuchte. ich traute mich das erst als ich im club erfahrung sammelte.
was ist es denn genau, vor was ihr im club angst habt?
auf der straße war es bei mir denke ich, dass ich dort meist alleine unterwegs war. ich hatte keine kumpels um mich rum, die meine stimmung ohnehin hoben; bei die ich wieder gehen konnte, wenn das ansprechen missglückte.
es war die öffentlichkeit von der ich mich beobachtet fühlte,, ich sah das ansprechen noch nicht genug als etwas natürliches an.

vielleicht war es auch der tatsache geschuldet dass ich nicht in einer großstadt zuhause bin. bei kleineren städten und ländlichen strukturen sind da natürlich weniger möglichkeiten. meine ersten ansprechversuche auf der straße startete ich dann auch, als ich auswärts in ner großstadt unterwegs war, wo mich niemand kannte.
vielleicht wäre mir der sprung zur straße damals leichter gefallen, wäre ich in münchen oder berlin unterwegs gewesen. keine ahnung....
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20-06-2010, 01:34 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-06-2010 02:01 PM von Berndwirt.)
Beitrag: #6
RE: Frauen im club
Hey!

Danke fuer Eure Antworten!

Mir gehts eigentlich nicht darum ein PUA zu werden. Ich moechte mich einfach nur ein wenig meinen Aengsten stellen, und jemanden direkt auf der Strasse anzusprechen mit "Du gefaellst mir", das haette ich mir vor 2-3 Jahren nicht im Traum vorstellen koennen. Daher mein Interesse daran. Ich wohne derzeit auch nicht in ner Grossstadt. Allerdings hats hier sau viele Studenten und es wimmelt nur so von suessen Maedels, die einfach so auf der Strasse rumlaufen oder irgendwo rumsitzen; insbesondere wenn man dahin geht wo die Juristen oder Sprachwissenschaften sind Smile

Das mit dem Club ansprechen: Ich fuehle mich da vermutlich einfach nicht so 100% wohl. Irgendwie kommt mir das da so unnatuerlich vor. Natuerlich mag das auch an dem Club liegen (ist son bisschen schicki-micki). Wenn ich hier auf ne Studentenparty oder nen Jazz Studentenkonzert gehe, dann kann ich mir das mit dem Ansprechen auch viel eher vorstellen, und habs auch schon gemacht. Allerdings nie direkt, eher so nach dem Motto: "Hey, die Musik ist gut, weisst Du wer das ist?".

Desweiteren mag es auch damit zusammen haengen, dass ich wenn ich mit Bekannten unterwegs bin, eher gehemmt bin als motiviert... zumindest wenn es darum geht jemanden im Club anzusprechen. Wenn ich mit jemandem in nem Cafe oder Bar sitze und neben uns sitzt jemand, dann kann ich schon mit dem/der ein Gespraech anfangen; aber zum direkten Ansprechen im Club oder Cafe muesste ich mich ja von meinen Bekannten trennen und dann auf das Maedel alleine zugehehn. Da wuerde ich mich dann beobachtet fuehlen von meinen Kumpels und die ganze Zeit im Hinterkopf haben, was die denn nun denken wuerden. Ich glaub das ist keine so perfekte Voraussetzung um "frei aufzuspielen". Aber das ist vermutlich auch nur ne "dumme, unnuetze" Angst von mir.

Generell was mich ein wenig stoert ist das folgende: Wenn ich mich dazu ueberwinde, dann kann ich schon fremde Leute ansprechcen auf der Strasse, oder im Sport oder im Cafe, etc. aber irgendwie geht das nicht in meinen Alltag ueber. Im normalen Leben bin ich viel zu sehr mit mir selbst beschaeftigt. Ich bin in Gedanken vertieft, denke ueber die Arbeit nach, ueber meine Zukunft, ueber was ich noch alles einkaufen muss, etc. Mich stoert das ziemlich, weil ich so all die schoenen alltaeglichen Dinge verpasse.

Als ich jetzt meine Eltern besucht habe, hab ich ziemlich viel Zeit mit meinem 4jaehrigen Neffen verbracht. Fuer ihn ist das Leben (der Alltag) ein totales Abenteuer, und das ist ziemlich faszinierend. Es hat mich an meine Kindheit erinnert, wo auch fuer mich jeder Tag aufregend und interessant war. Natuerlich liegt das daran, dass wenn man noch klein ist (a) die Eltern sich in der Regel um all die alltaeglichen Probleme etz kuemmern. Zum anderen jedoch (b) auch daran, dass wenn man klein ist noch nicht so eine vorgefertigte Meinung von allem hat. Man ist viel offener und laesst sich viel eher auf Neues und Unbekanntes ein.

Selbstverstaendlich passiert das als "Erwachsener" auch ab und zu. Ich erinnere mich z.B. daran als ich im Kino in Matrix 1 gegangen bin und eigentlich 0 Erwartung hatte. Als ich dann aber raus aus dem Kino kam, war ich so "geflashed", dass ich das wohl mein ganzen Leben nicht vergessen werde. Ich glaube, dass das genau das ist was bei Kindern passiert: die haben auch null Erwartungen und vorgefertigte Meinung und dann jeder noch so alltaegliche Moment aufregend und spannend.

Die Frage ist natuerlich nun wie das mit dem Frauen ansprechen zusammenhaengt. Zum einen muss ich dazu meine Angst ueberwinden. Zum anderen und das ist viel wichtiger, werde ich dadurch aus dem Alltagstrott gerissen und vielleicht wird dadurch mein Leben ein wenig aufregender und spannender. Nun koennte man einwenden, dass irgendwann das ja auch langweilig wird, sobald es zum Alltag wird. Ich hoffe jedoch nicht das dies der Fall ist (aber vllt bin ich auch zu optimistich), denn bei jeder Kommunikation mit einem Fremden traniere ich ja meine Aufmerksamkeit auf den Augenblick zu richten, ihm/ihr neugierig und mit Interesse zuzuhoeren. Wenn ich es nicht im Augenblick bin und bei dieser Person und dem Gespraech verweile, dann merke ich das, weil das Gespraech zu einem "Krampf" wird.

Gruss,
Bernd
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21-06-2010, 09:42 AM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-06-2010 10:37 AM von Alpha.)
Beitrag: #7
RE: Frauen im club
@breed

Mir ging es auch so, dass es bei mir auf der Straße bedeutend leichter ging als im Club. Eigentlich ist das auch klar, solange das eigene Selbstbewußtsein gering ist, man Frauen bewußt mit dem Ziel Anmachen anspricht und denkt, dass sie Dir nach dem Ansprechen um den Hals fallen muss.

Auf der Straße habe ich zunächst ein normales, unverfängliches Thema. Ich frage die Frau nach dem Weg oder nach irgendwas. Das ist ein normaler Umgang mit Mitmenschen, der ist "ungefährlich", so eine Frage kommt alltäglich vor. Wenn sich kein Gespräch entwickelt, so habe ich keine "Niederlage" erlitten, denn ich habe meine Auskunft, hinter der ich mich verstecken kann. Und selbst im Extremfall, wenn sich die Frau angemacht fühlt und mir eine Abfuhr erteilt, so kann ich schnell verschwinden, ohne dass es die anderen merken.

Dagegen ist im Club klar, dass es hier nicht um die Frage geht, wie alt der Barkeeper ist, sondern um mein konkretes Interesse an der Frau. Solange ich nicht ungezwungen mit Frauen reden kann, solange werde ich dieses eine Ansprechen auch als DIE Herausforderung des Abends sehen, von der mein restliches Leben abhängt. Gleichzeitig ist mein Selbstbild schlecht, also fühle ich mich ohnehin schon zu schlecht für die Frau, ja ich räume ihr sogar fast das absolute Recht ein, mich abzulehnen oder mich sogar dafür niederzumachen, dass ich mich traue, sie anzusprechen. Weiterhin habe ich auch nichts, hinter dem ich mich verstecken kann. Und wenn sie einen Korb verteilt, so denke ich, muss ich mich trotzdem den ganzen Abend von ihr beobachten lassen, bin ich im Club blamiert.
(20-06-2010 01:34 PM)Berndwirt schrieb:  Generell was mich ein wenig stoert ist das folgende: Wenn ich mich dazu ueberwinde, dann kann ich schon fremde Leute ansprechcen auf der Strasse, oder im Sport oder im Cafe, etc. aber irgendwie geht das nicht in meinen Alltag ueber. Im normalen Leben bin ich viel zu sehr mit mir selbst beschaeftigt. Ich bin in Gedanken vertieft, denke ueber die Arbeit nach, ueber meine Zukunft, ueber was ich noch alles einkaufen muss, etc. Mich stoert das ziemlich, weil ich so all die schoenen alltaeglichen Dinge verpasse.

Akzeptiere das zuänchst erst einmal so. Zum Leben gehören eben auch die normalen Dinge, die zwar keinen Spaß machen, aber eben notwendig für das Leben sind. Ich würde versuchen, mein Leben so zu gestalten, dass ich gewisse Dinge an einen festen Zeitpunkt lege, so dass ich die restliche Zeit nicht darüber nachdenken muss. So habe ich beispielsweise einen Tag eingeführt, an dem ich nach der Arbeit zum Einkaufen fahre. Wenn was fehlt, dann liegt ein Zettel in der Küche, wo ich die Dinge aufschreiben kann, so dass ich nichts vergesse, was ich seltener kaufe. Die anderen Tage ist Einkaufen - bis auf Ausnahmen - tabu. Früher war ich fast jeden Tag irgendwas einkaufen, weil mir was fehlte, was mir eben auch enorm viel Zeit gekostet hat.

(20-06-2010 01:34 PM)Berndwirt schrieb:  Als ich jetzt meine Eltern besucht habe, hab ich ziemlich viel Zeit mit meinem 4jaehrigen Neffen verbracht. Fuer ihn ist das Leben (der Alltag) ein totales Abenteuer, und das ist ziemlich faszinierend. Es hat mich an meine Kindheit erinnert, wo auch fuer mich jeder Tag aufregend und interessant war. Natuerlich liegt das daran, dass wenn man noch klein ist (a) die Eltern sich in der Regel um all die alltaeglichen Probleme etz kuemmern. Zum anderen jedoch (b) auch daran, dass wenn man klein ist noch nicht so eine vorgefertigte Meinung von allem hat. Man ist viel offener und laesst sich viel eher auf Neues und Unbekanntes ein.

Du hast vollkommen Recht, dass bei Kinder das Kümmern um das Überleben noch nicht im Vordergrund steht, das übernehmen die Eltern.

Kinder, vor allem kleine, haben aus meiner Sicht aber eine weitaus reizendere Eigenschaft: sie kümmern sich wenig darum, was andere von ihnen erwarten, und tun das, worauf sie gerade Lust haben oder was sie gerade interessiert. Sie können damit ihr Interesse auf alles richten, was sie momentan gerade spannend finden, ohne nachzudenken, irgendwas anderes noch zuende zu bringen. Sie gehen genauso auf Menschen zu, die sie gerade interessieren, ohne nachzudenken, was diese Menschen von ihnen erwarten, ob sie sie ablehnen usw.

(20-06-2010 01:34 PM)Berndwirt schrieb:  Die Frage ist natuerlich nun wie das mit dem Frauen ansprechen zusammenhaengt.
Zum einen muss ich dazu meine Angst ueberwinden.

Ich sehe das Frauen ansprechen nicht als eigenständige Disziplin im Leben. Es geht aus meiner Sicht darum, gut mit anderen Menschen umgehen zu können, da ist das Geschlecht egal. So konnte ich früher nicht gut mit Frauen. Wenn ich ehrlich bin, so konnte ich auch nicht allzu gut mit Männern, nur hat es mich da weitaus weniger gestört. Dieses gut umgehen und die Fähigkeit, kleine Gespräche zu führen, entwickelt sich im Laufe des Lebens. Es geht auch darum, für sich selbst Werte und Ziele zu haben, nach denen ich lebe, die ich bereit bin, auch zu kommunizieren und zu verteidigen.

Dazu musst Du Dich am Anfang bewußt überwinden. Das wird aber im Laufe der Zeit normal für Dich und geht in Dein Leben über.

(20-06-2010 01:34 PM)Berndwirt schrieb:  Zum anderen und das ist viel wichtiger, werde ich dadurch aus dem Alltagstrott gerissen und vielleicht wird dadurch mein Leben ein wenig aufregender und spannender. Nun koennte man einwenden, dass irgendwann das ja auch langweilig wird, sobald es zum Alltag wird. Ich hoffe jedoch nicht das dies der Fall ist (aber vllt bin ich auch zu optimistich), denn bei jeder Kommunikation mit einem Fremden traniere ich ja meine Aufmerksamkeit auf den Augenblick zu richten, ihm/ihr neugierig und mit Interesse zuzuhoeren. Wenn ich es nicht im Augenblick bin und bei dieser Person und dem Gespraech verweile, dann merke ich das, weil das Gespraech zu einem "Krampf" wird.

Erwarte nicht duch das Ansprechen nicht zuviel, denn damit gibt Du die Hoheit über Deine eigene Zufriedenheit schon wieder ab. Gesteh den anderen auch das Recht ein, sich nicht mit Dir unterhalten zu wollen. Wenn Du merkst, dass das Gespräch ein Krampf wird, dann führe es nicht auf Krampf weiter, sondern akzeptiere das und lasse es zu einem Ende kommen.

(20-06-2010 01:34 PM)Berndwirt schrieb:  Desweiteren mag es auch damit zusammen haengen, dass ich wenn ich mit Bekannten unterwegs bin, eher gehemmt bin als motiviert... zumindest wenn es darum geht jemanden im Club anzusprechen. Wenn ich mit jemandem in nem Cafe oder Bar sitze und neben uns sitzt jemand, dann kann ich schon mit dem/der ein Gespraech anfangen; aber zum direkten Ansprechen im Club oder Cafe muesste ich mich ja von meinen Bekannten trennen und dann auf das Maedel alleine zugehehn. Da wuerde ich mich dann beobachtet fuehlen von meinen Kumpels und die ganze Zeit im Hinterkopf haben, was die denn nun denken wuerden. Ich glaub das ist keine so perfekte Voraussetzung um "frei aufzuspielen". Aber das ist vermutlich auch nur ne "dumme, unnuetze" Angst von mir.

Das kenne ich doch irgendwo her. Smile Natürlich ist es eine unnütze Angst, aber sie ist eben da. Was stört Dich mehr? Das Urteil Deiner Freunde oder die Angst, vor Deinen Freunden von einer Frau abgelehnt zu werden? Das Urteil der Freunde ist nicht schlimm. Klar werden sie spotten, aber insgeheim sind sie auch nur sauer, die kleine scharfe dahinten selbst nicht angesprochen zu haben.

Bei mir war es damals aber eher die eigene Ansprechangst. Wenn ich alleine unterwegs war, so habe ich offener Frauen angesprochen, als wenn ich mit einem Freund unterwegs war. Sobald ein Freund dabei war, habe ich mich lieber in's Gespräch mit ihm vertieft. Aber wie gesagt, der Grund war, dass mir das Ansprechen von Frauen unangenehm war, und so habe ich etwas naheliegenderes vorgezogen, zumal ich mich ja auch wunderbar dahinter verstecken konnte. Ich konnte ja keine Frau ansprechen, weil ich meinen Freund dann alleine hätte sitzen lassen müssen. Wenn ich alleine unterwegs war, so war offen klar, dass der einzige Grund die eigene Angst war.

Wer seiner eigenen Sache untreu wird, kann nicht erwarten, dass ihn andere achten. [A. Einstein]
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21-06-2010, 05:51 PM
Beitrag: #8
RE: Frauen im club
Hey Alpha!

Danke fuer die Antwort! Ich denke Du hast ziemlich Recht mit dem was du schreibst. Wenn ich jemanden auf der Stasse unter einem Vorwand anspreche, dann geht das ziemlich einfach. Jemandem nach dem Weg etc. zu fragen, ist ja ziemlich natuerlich. Selbst so Sachen wie in einem Cafe oder Restaurant den Tischnachbarn zu fragen, wie denn das Gericht oder der Drink schmeckt benoetigt (zumindest bei mir) nicht sonderlich viel Ueberwindung. Anders ist es jedoch im Club oder auch beim direkten Apsrechen auf der Strasse. Da ist ja klar was man will, und man hat keine Ausrede wenn das Gespraech eben nicht gut laeuft.

Ich hab heute irgendwie gemerkt, dass es nicht so einfach ist sich zu ueberwinden jemanden direkt auf der Strasse anzusprechen. Selbst indirekt war mir heute ziemlich unangenehm; vermutlich weil ich nicht richtig fit und muede war heute, und das dann vermutlich auch ausgestrahlt habe. Irgendwie bin ich gerade ein wenig "down" deswegen, weil ich eigentlich dachte, das waere ziemlich easy. Aber die Praxis ist eben doch schwerer als die Theorie...

Ich sehe das Frauenansprechen auch nicht als eigene Disziplin an. Vielmehr geht es mir darum theoretisch mit jedem ins Gespraech kommen zu koennen, wenn ich es moechte (also so wie dir meine allgemeinen Kommunikationsfaehigkeiten zu verbessern). Ich denke fuer mich ist das direkte Ansprechen auf der Strasse und das Ansprechen im Club wohl das Schwierigste. Daher dachte ich, wenn man seine Angst ueberwinden moechte, dann faengt man mit dem Schwierigsten an Wink. Vielleicht ist das aber auch zu hoch gegriffen und ich werde nur frustriert, wenn es nicht klappt (so wie heute, wo garnix ging). Daher werde ich mich vielleicht erstmal auf alltaegliche Gespraeche mit "Jedermann" beschraenken, wobei das Ansprechen von huebschen Frauen mir deutlich schwerer faellt, als Maenner oder aeltere Leute anzusprechen.

Gruesse,
Bernd
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21-06-2010, 10:17 PM
Beitrag: #9
RE: Frauen im club
(20-06-2010 01:34 PM)Berndwirt schrieb:  Zum einen muss ich dazu meine Angst ueberwinden. Zum anderen und das ist viel wichtiger, werde ich dadurch aus dem Alltagstrott gerissen und vielleicht wird dadurch mein Leben ein wenig aufregender und spannender. Nun koennte man einwenden, dass irgendwann das ja auch langweilig wird, sobald es zum Alltag wird. Ich hoffe jedoch nicht das dies der Fall ist (aber vllt bin ich auch zu optimistich), denn bei jeder Kommunikation mit einem Fremden traniere ich ja meine Aufmerksamkeit auf den Augenblick zu richten, ihm/ihr neugierig und mit Interesse zuzuhoeren. Wenn ich es nicht im Augenblick bin und bei dieser Person und dem Gespraech verweile, dann merke ich das, weil das Gespraech zu einem "Krampf" wird.
Gruss,
Bernd


bei der ganzen schnelllebigkeit der welt heutzutage vergessen wir leider immer wieder eine simple tatsache.
nämlich, dass es das einfache und gewöhnliche leben ist, was uns bereits das größte glück und die höchste zufriedenheit beschert. Alles was wir brauchen und uns erträumen ist meiner ansicht nach schon längst in diesem einfachen leben vorhanden.
wir leben heute in einer gesellschaft in der das normale irgendwie aus der mode gekommen zu sein scheint. wir stehen unter dem permanenten druck wir müssten alle außergewöhnliches leisten. ein jeder meint es käme darauf an aus dem ''normalen leben'' auszubrechen und etwas grandioses zu vollbringen. wir brauchen alle eine spitzenposition, müssen die exotischsten länder bereist haben, die höchsten berge besteigen und die krassesten sportlichen leistungen erbringen.
der normale alltag scheint es nicht mehr wert und er muss irgendwie um jeden preis bekämpft werden.

so beobachte ich zumindest unsere umwelt zum teil. manchmal muss ich darüber schmunzeln. nicht, dass ich etwas dagegen hätte sich ziele zu stecken. nicht dass ich es kritisiere sein leben individuell und spannend gestalten zu wollen.
aber vielfach handelt es sich nicht mehr einfach um individuelle ziele, sondern den zwanghaften versuch dem gewöhnlichen leben irgendeine note zu geben, welche die gesellschaft und somit jeder einzelne für unabdingbar hält.

dabei verschläft man damit alles wunderbare, was einem der normale gewöhnliche alltag bereits bietet. wir finden das glück im alltag nicht, indem wir permanent vor ihm fliehen, sondern indem wir unser normales leben anerkennen und uns an ihm erfreuen mit allem was zu ihm gehört.
das ist der sinn von Tolles Buch ''Jetzt'' der mir erst einige Zeit nach dem Lesen aufging.


du beschreibst, dass wenn du dich in ein gespräch begibst, du im jeweiligen moment bist. das ist aber gar nicht nötig.
das jetzt ist genau hier. indem moment indem du das liest und in jedem anderen moment deines lebens.
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21-06-2010, 11:16 PM
Beitrag: #10
RE: Frauen im club
(21-06-2010 10:17 PM)breed schrieb:  bei der ganzen schnelllebigkeit der welt heutzutage vergessen wir leider immer wieder eine simple tatsache.
nämlich, dass es das einfache und gewöhnliche leben ist, was uns bereits das größte glück und die höchste zufriedenheit beschert. Alles was wir brauchen und uns erträumen ist meiner ansicht nach schon längst in diesem einfachen leben vorhanden.

Wunderbar Breed!! Genau so sehe ich das auch. Es geht nicht darum, dem normalen Leben durch etwas "Verrücktes" zu entfliehen, sondern das normale Leben wirklich zu erleben.

Da die meisten Menschen die Welt nicht so erleben, denken sie, dass das Beschriebene die Sichtweise sei von jemandem, der einen anderen Charakter oder eine andere Pesönlichkeit besitze. Das stimmt aber nicht. Die Welt so zu sehen ist das Ergebnis der persönlichen Entwicklung.

Ich freue mich, das von dir zu lesen Breed!

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