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Fragen über (das) "Jetzt(!)"
03-03-2011, 07:00 PM
Beitrag: #1
Fragen über (das) "Jetzt(!)"
Moin!
Ich bin gerade dabei mich mit Persönlichkeitsentwicklung anzufangen und dachte, dass es mich weiterbringen wird. Ich habe mir heute Eckhart Tolles Buch "Jetzt!" gekauft und hab einige Seiten darin gelesen und auch darüber nachgedacht, und hier sind wir auch schon am Problem angelangt.
Das Buch berichtet davon, wie man seinen Verstand "ausschalten" kann, bzw. ihn verwenden kann, wenn man möchte um all die sinnlosen Fragen, mit denen sich der Verstand momentan befasst, einfach verschwinden zu lassen und ihn für sinnvolleres, wichtigeres einzusetzen.

Das Problem ist, das Buch wirft mir immer mehr Fragen auf und ich befürchte mittlerweile schon, dass es zu viele Fragen werden und ich morgen in der Schule gar nicht mehr aufpassen kann, weil mir die Fragen immer wieder in den Kopf kommen.

Ich schreibe hier einfach mal meine Fragen, Gedanken und Meinungen auf, die mir bei den einzelnen Kapiteln durch den Kopf gehen.

----------------------------

Zuerst wird beschrieben, dass es darum geht sein 'Sein' zu finden und es wird auch definiert. Ich verstehe das 'Sein' als Unendlichkeit in unserem inneren, dass uns mit der Unendlichkeit um uns herum verbindet.
Kann man das, zumindest für mich, für's erste einmal so stehen lassen, oder bin ich mit der Beschreibung des 'Sein' auf einem Holzweg?

Weiter geht es dann auch schon an den Verstand.
Der Verstand wird als Krankheit und/oder Sucht charakterisiert und muss quasi "geheilt" (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) werden, damit er schließlich uns zur Verfügung steht und nicht mehr wir ihm. Es wird auch erklärt, wie man das anstellen kann. Doch irgendwie klappt das nicht. Anstatt dass die Fragen weniger werden, werden sie stattdessen immer mehr und ich komme gar nicht mehr raus aus dem Denken.

Ich verstehe zB auch das "Jetzt" nicht wirklich. So wie es beschrieben wird, gleicht es mir eher einem Halbschlaf Zustand und anstatt mehr von der Umgebung mitzubekommen, bekomme ich eher weniger mit, oder mache ich da was falsch. Zudem erscheint es mir leichter MEIN "Jetzt" zu erreichen, wenn ich mich lieber auf EINE Sache konzentriere. Wenn ich zB einfach nur den Vögeln zuhöre oder aus dem Fenster sehe und alles auf mich wirken lasse. Wenn ich dann versuche, mich auf eine weitere Sache zu konzentrieren, werde ich immer wieder aus meiner "Trance" herausgerissen und es scheint mir so als wenn das "Jetzt" wieder verschwindet.
Vielleicht stelle ich mir das Jetzt auch einfach falsch vor und bilde mir nur ein, dass ich im Jetzt bin. Es könnte auch sein, dass ich mir nur ein "künstliches Jetzt" erstelle. In diesem bin ich dann auch temporär für einen Moment glücklich und zufrieden, aber vielleicht nur deshalb, weil ich mich freue, das Jetzt einmal erreichen zu können und quasi sorgenfrei sein werde.

Ein weiterer Punkt der mir Kopfzerbrechen bereitet ist es beim Schlafen. Wenn ich einschlafe, bin ich meiner Meinung nach auch manchmal im Jetzt. Ich spüre dann meine Atmung und konzentriere mich auch auf diese und auf das schwarze Bild vor meinem geschlossenem Auge. Manchmal spüre ich dann auch meinen Herzschlag. Nur wenn dann ein Geräusch hinzukommt, wache ich wieder auf (also jetzt nicht aus dem Schlaf auf, sondern aus dem "Jetzt"). Nur wenn ich in diesem Zustand bin, kann ich paradoxerweise nicht einschlafen. Irgendwie brauche ich Gedanken in meinem Kopf, damit ich einschlafen kann....

---------------------------

Ich beende nun erst mal meine Gedankensammlung. Vermutlich würde mir noch mehr einfallen, wenn ich nur ein paar Minuten wieder darüber nachdenke, aber ich denke es ist erst mal genug.

Ich dachte ich wäre reifer als viele Menschen, viele ältere Menschen als ich, immerhin bin ich begierig auf den inneren Frieden. Doch nun wo ich dieses Buch lese, merke ich, dass ich wohl doch noch nicht so weit bin. Vielleicht fehlen mir doch noch einige Jahre Erfahrung, die Antworten auf diese Fragen beinhalten könnten...
Es kommt mir gerade so vor, als käme ich jetzt erst richtig in die Pubertät. Meine Gedanken spielen gerade verrückt und in meinem Kopf steht alles auf'm Kopf^^



Für all jene, die den langen Text gelesen haben, DANKE! Ich hoffe ihr antwortet mir auch... aber vielleicht könnte ich die Antwort auch alleine finden, wenn ich ein wenig Zeit vergehen ließe und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einmal meine Fragen lese... wer weiß...
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08-03-2011, 08:28 AM
Beitrag: #2
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
Hey Mkay!

Ich hab hier schon lang nixmehr gepostet aber zu dem Problem "Jetzt" und dem "Verstand" als Krankheit kann ich dir nen tollen Film empfehlen: Der Pfad des friedvollen Kriegers (von Dan Millmann).
Des ganze gibts auch als Buch und ich bin lustigerweise bei ner Pflichtveranstaltung von meinem Studium über den Film gestoßen. Hab vorher des Buch gelesen und war etwas kritisch ob man des Buch verfilmen kann. Aber über die Thematik von den 2 Punkten ist er doch ganz gut geraten.
So richtig ins "Jetzt" zu kommen fällt mir persönlich auch schwer. Ich glaub ich hatte des ein oder zweimal beim Fußball spielen. Da hab ich richtig gemerkt wie des Adrenalin durch meinen Körper gepumpt ist und hab die Megaaktionen gebracht. Aber da bin ich auch eher durch zufall reingekommen... Wird von vielen Leuten auch als Trance oder Flow bezeichnet. Eventuell ist es auch einfach sich "nur" auf eine Sache konzentrieren und die mit der ganzen breite seines Verstandes bearbeiten, als sich mit irgendwelchen Gedanken über andere Sachen machen.
Ich hoffe ich konnte dir helfen!
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08-03-2011, 12:34 PM
Beitrag: #3
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
Cool, dass du dich damit beschäftigst.

Hast du gesehen, dass mein neues eBook ganz genau deine Fragen beantwortet. Schau dir doch mal die Videos auf http://www.huwyss.com an.

(03-03-2011 07:00 PM)mKay schrieb:  Zuerst wird beschrieben, dass es darum geht sein 'Sein' zu finden und es wird auch definiert. Ich verstehe das 'Sein' als Unendlichkeit in unserem inneren, dass uns mit der Unendlichkeit um uns herum verbindet.
Kann man das, zumindest für mich, für's erste einmal so stehen lassen, oder bin ich mit der Beschreibung des 'Sein' auf einem Holzweg?

Kannst du so stehen lassen.

(03-03-2011 07:00 PM)mKay schrieb:  Weiter geht es dann auch schon an den Verstand.
Der Verstand wird als Krankheit und/oder Sucht charakterisiert und muss quasi "geheilt" (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) werden, damit er schließlich uns zur Verfügung steht und nicht mehr wir ihm. Es wird auch erklärt, wie man das anstellen kann. Doch irgendwie klappt das nicht. Anstatt dass die Fragen weniger werden, werden sie stattdessen immer mehr und ich komme gar nicht mehr raus aus dem Denken.

Der Verstand ist keine Krankheit. Du musst ihn nicht heilen. Das einzige Problem ist, dass du das Gefühl hast ihn heilen zu müssen. Der Verstand ist so wie er jetzt ist. Du kannst ihn nicht wirklich ändern. Wenn du aber nicht mehr das Gefühl hast, ihn ändern zu müssen, dann siehts ein bisschen anders aus. Das ist was Tolle beschreibt.

(03-03-2011 07:00 PM)mKay schrieb:  Ich verstehe zB auch das "Jetzt" nicht wirklich. So wie es beschrieben wird, gleicht es mir eher einem Halbschlaf Zustand und anstatt mehr von der Umgebung mitzubekommen, bekomme ich eher weniger mit, oder mache ich da was falsch. Zudem erscheint es mir leichter MEIN "Jetzt" zu erreichen, wenn ich mich lieber auf EINE Sache konzentriere. Wenn ich zB einfach nur den Vögeln zuhöre oder aus dem Fenster sehe und alles auf mich wirken lasse. Wenn ich dann versuche, mich auf eine weitere Sache zu konzentrieren, werde ich immer wieder aus meiner "Trance" herausgerissen und es scheint mir so als wenn das "Jetzt" wieder verschwindet.
Vielleicht stelle ich mir das Jetzt auch einfach falsch vor und bilde mir nur ein, dass ich im Jetzt bin. Es könnte auch sein, dass ich mir nur ein "künstliches Jetzt" erstelle. In diesem bin ich dann auch temporär für einen Moment glücklich und zufrieden, aber vielleicht nur deshalb, weil ich mich freue, das Jetzt einmal erreichen zu können und quasi sorgenfrei sein werde.

Du bist auch jetzt schon immer im Jetzt. Du kannst gar nicht anders als im jetzt zu sein. So wie du dein Leben erlebst ist das Jetzt.

Wenn du nicht mehr die Idee hast, das Leben müsste anders sein, dann sieht das Jetzt ein bisschen anders aus für dich. Tolle beschreibt wie das Jetzt aussieht, wenn die störende (und falsche) Idee verschwunden ist, das etwas anders sein sollte.

(03-03-2011 07:00 PM)mKay schrieb:  Ein weiterer Punkt der mir Kopfzerbrechen bereitet ist es beim Schlafen. Wenn ich einschlafe, bin ich meiner Meinung nach auch manchmal im Jetzt. Ich spüre dann meine Atmung und konzentriere mich auch auf diese und auf das schwarze Bild vor meinem geschlossenem Auge. Manchmal spüre ich dann auch meinen Herzschlag. Nur wenn dann ein Geräusch hinzukommt, wache ich wieder auf (also jetzt nicht aus dem Schlaf auf, sondern aus dem "Jetzt"). Nur wenn ich in diesem Zustand bin, kann ich paradoxerweise nicht einschlafen. Irgendwie brauche ich Gedanken in meinem Kopf, damit ich einschlafen kann....

Du kannst nicht nicht im Jetzt sein. Es gibt nur das Jetzt, egal was du darüber denkst. Es gibt nur das Jetzt!

(03-03-2011 07:00 PM)mKay schrieb:  Ich dachte ich wäre reifer als viele Menschen, viele ältere Menschen als ich, immerhin bin ich begierig auf den inneren Frieden. Doch nun wo ich dieses Buch lese, merke ich, dass ich wohl doch noch nicht so weit bin. Vielleicht fehlen mir doch noch einige Jahre Erfahrung, die Antworten auf diese Fragen beinhalten könnten...
Es kommt mir gerade so vor, als käme ich jetzt erst richtig in die Pubertät. Meine Gedanken spielen gerade verrückt und in meinem Kopf steht alles auf'm Kopf^^

Deine Pubertät ist in Ordnung. Deine Neugierde ist in Ordnung. Das Problem ist nicht deine fehlende Erfahrung.

(03-03-2011 07:00 PM)mKay schrieb:  Für all jene, die den langen Text gelesen haben, DANKE! Ich hoffe ihr antwortet mir auch... aber vielleicht könnte ich die Antwort auch alleine finden, wenn ich ein wenig Zeit vergehen ließe und zu einem späteren Zeitpunkt wieder einmal meine Fragen lese... wer weiß...

Schau dir die Videos an und wenn du wissen willst, wie du das Problem lösen kannst, dann lies mein Buch.

Danke für die Frage!

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08-03-2011, 01:07 PM
Beitrag: #4
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
Erstmal danke euch beiden für die Antwort!

Und zu Logan: Ja, ich dachte mir, dass du mich auf dein eBook verweist und kenne auch deine Videos und denen du dein eBook genauer beschreibst. Ich will es mir auch kaufen, nur zwei Sachen hindern mich erst einmal daran:

1. Ich möchte gerne selbst meinen Weg gehen, meine Erfahrungen sammeln und selbst zu Erkenntnissen kommen und MEINEN Weg finden. Dein Buch soll ja bereits den Weg beschreiben, quasi Abkürzungen zeigen usw. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das so gut ist. Hat nicht jeder seinen eigenen Weg, der sich ein bisschen von denen der anderen Menschen unterscheidet?
Ich stell mir das ganze als Labyrinth vor. Während ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung befasse, gehe ich einen Weg. Ich lande vielleicht öfter mal in einer Sackgasse oder laufe im Kreis herum, aber letztendlich werde ich früher oder später den Ausgang finden. Nur denke ich, gibt es in dem Labyrinth mehrere Ausgänge. Die Frage ist jetzt, ist es egal, welchen Ausgang man findet, oder muss man seinen EIGENEN Ausgang finden, der auf einen selbst zugeschnitten ist?

2. Leider ist es ein eBook und kein gebundenes Buch. Ich bin wirklich kein Fan von eBooks. Wenn es als gebundenes Buch erscheinen würde, wäre ich fix ein Käufer, aber als eBook... naja, vielleicht irgendwann einmal =)


Naja, ich werde noch einmal darüber nachdenken und weiterlesen. Wenn es immer unverständlicher wird, beginne ich einfach wieder von vorn. Irgendwann werde ich sicher meinen ausgang finden Wink
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08-03-2011, 01:49 PM
Beitrag: #5
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
(08-03-2011 01:07 PM)mKay schrieb:  1. Ich möchte gerne selbst meinen Weg gehen, meine Erfahrungen sammeln und selbst zu Erkenntnissen kommen und MEINEN Weg finden. Dein Buch soll ja bereits den Weg beschreiben, quasi Abkürzungen zeigen usw. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das so gut ist. Hat nicht jeder seinen eigenen Weg, der sich ein bisschen von denen der anderen Menschen unterscheidet?
Ich stell mir das ganze als Labyrinth vor. Während ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung befasse, gehe ich einen Weg. Ich lande vielleicht öfter mal in einer Sackgasse oder laufe im Kreis herum, aber letztendlich werde ich früher oder später den Ausgang finden. Nur denke ich, gibt es in dem Labyrinth mehrere Ausgänge. Die Frage ist jetzt, ist es egal, welchen Ausgang man findet, oder muss man seinen EIGENEN Ausgang finden, der auf einen selbst zugeschnitten ist?

Du kannst ohnehin nicht anders als deinen Weg zu gehen. Die Frage ist im Grunde nur, wie lange du noch suchst und wann du anfängst schlicht dein Leben zu leben. Der Schlüssel zum Leben zeigt dir, wie du aufhörst zu suchen und dein Leben lebst. Wie dein Leben ist, wie du es lebst, wie du deine Schwierigkeiten löst usw. ist dein Weg, deine Sache, dein Leben.

(08-03-2011 01:07 PM)mKay schrieb:  2. Leider ist es ein eBook und kein gebundenes Buch. Ich bin wirklich kein Fan von eBooks. Wenn es als gebundenes Buch erscheinen würde, wäre ich fix ein Käufer, aber als eBook... naja, vielleicht irgendwann einmal =)

Das ist eine Ausrede.

(08-03-2011 01:07 PM)mKay schrieb:  Naja, ich werde noch einmal darüber nachdenken und weiterlesen. Wenn es immer unverständlicher wird, beginne ich einfach wieder von vorn. Irgendwann werde ich sicher meinen ausgang finden Wink

Du kannst das Problem nicht mit dem Verstand lösen. Glaub mir. Es geht nicht. Dir fehlt keine Erkenntnis. Die Erkenntnisse sind die Folge, wenn die "störende Brille" weg ist.

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08-03-2011, 01:55 PM
Beitrag: #6
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
Naja... Ausrede würde ich es nicht nennen. Nur bin ich halt 16 und habe nichts, mit dem ich ein eBook kaufen könnte. Meine Eltern zahlen mir auch nur normale Bücher, weil man bei nem eBook ja nichts in der Hand hat, wie sie sagen =/
Aber ich werd mal schauen, ob ich es irgendwie schaffe, es zu kaufen! =)
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08-03-2011, 02:39 PM
Beitrag: #7
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
Wow du bist 16 und interessierst dich für dieses Thema! Fantastisch!

Die Suche und all die Philosophien sind ja gut und recht, aber denke immer an etwas: Das Ergebnis der Suche ist, dass du mit beiden Füssen auf dem Boden stehst, dass du die Dinge in deinem Leben tust, die getan werden müssen. Es ist zum Beispiel wichtig, dass du in der Schule am Ball bleibst.

Das ist nach meiner Erfahrung genau was passiert, wenn die "störende Brille" weg ist: Man kümmert sich um die Dinge im Leben.

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08-03-2011, 03:55 PM
Beitrag: #8
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
Ja, deswegen auch die Frage, ob mir einfach noch Erfahrungen fehlen könnten, um 'es' (ich weiß jetzt nicht genau, was eigentlich^^) verstehen zu können.

Okay, das gibt mir wieder zu nachdenken. Vielleicht ist das genau das was mir fehlt. Ich bin in der Schule sehr gut und habe noch nie wirklich was gelernt... im Gegenteil, ich lasse das einfach irgendwie an mir vorüber gehen und freue mich, wenn ich endlich fertig bin mit der Schule...
Aber vielleicht sollte ich einfach etwas tun und davon lernen, anstatt es an mir vorübergehen zu lassen, bis es zu spät ist und ich keine Zeit mehr dazu habe, mich mit dem zu befassen...

Ich merke schon, dass du wirklich Erfahrung hast, was das Thema Entwicklung angeht! Danke für die Denkanstöße und vielleicht schaffe ich es, an dein eBook zu kommen, werde es auf jedenfall versuchen und es nicht an mir vorüber gehen lassen Wink
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08-03-2011, 06:17 PM
Beitrag: #9
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
(08-03-2011 03:55 PM)mKay schrieb:  Ja, deswegen auch die Frage, ob mir einfach noch Erfahrungen fehlen könnten, um 'es' (ich weiß jetzt nicht genau, was eigentlich^^) verstehen zu können.

Hehe, das ist es genau. Es gibt nichts das man verstehen müsste und danach hat man es geschafft.

Natürlich gibt es Dinge die man verstehen kann, oder Dinge die man lernen kann. Alles sind Erfahrungen und sie sind in Ordnung.

Ich wollte dir übrigens nicht sagen, du müsstest dich um die Schule kümmern und alles andere vergessen. Du entscheidest was du tust und worum du dich kümmerst. Du kannst dich auch um andere Dinge kümmern als um die Schule.

Was meiner Meinung nach nichts bringt ist, wenn man nicht mehr mit beiden Füssen im Leben steht, wenn man nur noch so rumphilosophiert und nicht mehr praktisch etwas damit anfangen kann.

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09-03-2011, 05:58 PM
Beitrag: #10
RE: Fragen über (das) "Jetzt(!)"
Okay, langsam wird das alles doch ein bisschen klarer... =)

Ja, mir war klar, dass du nicht gesagt hast, ich müsse mich um die Schule kümmern. Du hast mir nur die Erkenntnis gegeben, dass ich in meinem Leben bisher kaum an irgendwas festgehalten habe. Ich war in der Schule gut und musste dort nichts machen. Ich habe meine frühere Kindheit mit Computerspielen vergeudet und vieles versäumt, dass ich nicht mehr nachholen kann. Doch nun erkenne ich, dass es mehr zu erleben gibt, als eine virtuelle Welt und genau das will und muss ich erleben! Das ich anfange etwas für die Schule zu tun ist nur der Beginn meier Reise. Das lehrt mich erst einmal, dass in mir mehr Potenzial steckt und ich dieses auch nützen soll.

Ich danke dir auf alle Fälle für deine Antworten und deine Hilfe und bin froh, wieder ein wenig mehr Verständnis in verschiedenen Sachen errungen zu haben. DANKE! =)
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