Stöckelschuhe (korrekt: Pumps) oder High-Heels sind Erotik pur am Fuß jeder schönen Frau! Gepaart mit einem eleganten Kleid oder heißen Dessous betonen sie auf atemberaubende Weise die weiblichen Reize und lassen vor allem sehr junge, kleine Frauen größer, erwachsener und selbstbewusster erscheinen.

Nicht selten sind vor allem High-Heels (Stöckelschuhe ab ca. 10 cm Absatzhöhe) zündender Funke oder erregendes Accessoire feurig intimer Momente zu zweit – nicht nur zwischen Frau und Mann, sondern durchaus auch zwischen Frau und Frau!

Was aber bewegt Frauen dazu, ihre zierlichen Füße immer wieder in derartiges, zum Teil wenig bequemes Schuhwerk zu zwängen?

Die Erklärung ist denkbar einfach und so alt wie die Menschheit selbst:

Es ist die uralte weibliche Sehnsucht nach Schönheit und Attraktivität! Stöckelschuhe sind ein neuzeitliches, höchst erotisierendes Extra zum urtypischen Balzverhalten der geschlechtsreifen Frau! Das Tragen hochhackiger Schuhe zwingt und befähigt sie zu genau jenen Körperhaltungen und konvulsiv-geschmeidigen Unterleibsbewegungen, die auf Männer enorm triebsteigernd wirken und im Grunde genommen nichts anderes darstellen als eine offene Aufforderung zu Paarung und Sex.

„Po raus, Brust raus – sieht gut aus!“

Selbst die intensiv nachhallenden Laute, die Stöckelschuhe beispielsweise auf Pflaster oder Asphalt verbreiten, erinnern auf eindrucksvolle Weise an Balzgeräusche.

Spätestens seit den 1950er Jahren haben moderne Frauen mit hohen Absätzen das uralte Spiel der Natur ungehemmt, ja hemmungslos bis zur Vollkommenheit kultiviert – eine Herausforderung, der kaum ein Mann widerstehen kann. Ein straffer Po, pralle, weibliche Brüste, gefangen in aufreizenden Dessous und grandios in Szene gesetzt durch edles, hochhackiges Schuhwerk – schon ist es um das starke Geschlecht geschehen.

Doch welcher Mann nun glaubt, eine Frau in High-Heels sei eine leichte Beute, der irrt und hat offensichtlich noch nie etwas von Charles Darwin gehört!

Vor den GENUSS hat die Natur nämlich die AUSLESE gesetzt und die ist aus männlicher Sicht mitunter ziemlich brutal!

Stöckelschuhträgerinnen setzen ihre durch die hohen Absätze eindrucksvoll untermalte Körpersprache nämlich ganz gezielt dazu ein, vor allem unerfahrenen, fremden, aufdringlichen oder zu übermütigen „Hengsten“ eindeutige Signale zu senden.

Diese Frauen imponieren keineswegs nur durch besonders erotische lange Beine, hingebungsvolle Sinnlichkeit, Verletzlichkeit und Unterwürfigkeit, sondern VOR ALLEM durch ihr gesundes Selbstbewusstsein, einen aufrechten Gang, Eleganz, Stärke, Autorität – und Wehrhaftigkeit!

So können Stöckelschuhe oder High-Heels, welche meist in auffälligen Formen und Farben einherschreiten, neben ihrer Funktion als Teil des Balzverhaltens durchaus auch als Warnung verstanden werden!

Wehe dem Mann, der hier etwas verwechselt! Die Konsistenz der superlangen, gefährlich spitzen Absätze übertrifft zweifelsohne die Härte jeder noch so erregten Männlichkeit bei weitem …

Der gesunde, auserlesene, als Erzeuger, Versorger und Beschützer geeignete Mann indes hat nichts zu befürchten, weiß er doch mit dieser furchtbaren Waffe souverän umzugehen – und selbstverständlich auch mit der Frau, die sie trägt!

Er liebt den Rausch der Gefahr und ERWARTET geradezu, dass seine Gespielin beim Liebesakt stets bewaffnet ist. Dadurch vermittelt er ihr, psychologisch geschickt, ein Gefühl von Sicherheit und die von Frauen äußerst lustvoll erlebte Illusion, den Mann nach Belieben beherrschen und dominieren zu können.

Besserer Sex durch Stöckelschuhe?

Das mag für Mädchen und Frauen, die Pumps und High-Heels lieben, unglaublich klingen, während die Männerwelt elektrisiert aufhorcht.

Mythos oder Wahrheit?

Der italienischen Urologin Maria Angela Cerruto von der Universität Verona jedenfalls ist es gelungen, nachzuweisen, dass das Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen die weibliche Beckenbodenmuskulatur stärkt und deren Kontraktionskraft verbessert. Und genau diese Muskeln sind es, die Mädchen und Frauen zu ausdauerndem, zutiefst befriedigendem Sex verhelfen! Dank einer gut trainierten Beckenbodenmuskulatur kann die Frau vor und während des Geschlechtsverkehrs, aber auch bei vaginaler Masturbation, ihre Empfindungen im Genitalbereich besser steuern und Lustgefühle intensiver genießen. Der Orgasmus, bei dem der Beckenboden heftig pulsiert, dauert länger und wird tiefer erlebt.

Angesichts SOLCHER Wirkungen erscheint es geradezu paradox, dass Stöckelschuhe dereinst abschreckende Wirkungen entfaltet haben:

Getragen wurden Pumps bereits im 17. Jahrhundert – allerdings nicht von Frauen, sondern von männlichen Hoflakaien.

Und nun stelle man sich die katastrophalen Auswirkungen vor, die der Anblick eines solchen „Mannsbildes“ in Stöckelschuhen, weißen Kniestrümpfen und Kniebundhosen auf eine verzweifelte, hormongeplagte, extrem liebeshungrige Dame kurz vor ihrem Eisprung gezeitigt haben muss.

Um den Fortbestand der Menschheit nicht zu gefährden, möge man diesen Gedanken am besten gleich wieder vergessen …

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